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Projekte aus der Praxis

Smarte Warnbakenleuchte im Praxistest in Baden-Württemberg

Am 29. Juli waren wir zusammen mit der Firma AlbrechtConsult in Baden-Württemberg im Einsatz, um unsere smarte Baustellenleuchte SCL-One+ im Rahmen des Pilotprojekts gemeinsam mit Mitarbeitenden der Straßenmeistereien Magstadt und Eningen, des Landratsamtes Ostalbkreis sowie des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg zu testen.

Zunächst wurden die Leuchten auf dem Gelände der Straßenmeisterei Magstadt in Betrieb genommen. Anschließend wurden die Leuchten an einer echten Baustelle mit Straßensperrung in der Nähe positioniert. Neben der präzisen Positionsbestimmung liegt ein besonderes Augenmerk auf der Handhabung im konkreten Baustellenumfeld.

Die Technik muss hier nicht nur präzise Positionsdaten liefern, sondern auch im realen Arbeitsumfeld einfach und zuverlässig in die Prozesse der Straßenmeistereien integriert werden. Außerdem ist die Verknüpfung der im Feld generierten Positionsdaten mit den Daten aus dem Baustellen- und Ereignismanagementsystem des Landes (BEMaS) wichtig, um langfristig eine echte Arbeitserleichterung im Straßenbetriebsdienst zu erreichen und das volle Potenzial der Technik auszuschöpfen.

Langfristig sollen die erzeugten Daten dazu dienen, die Positionen der real existierende Baustellen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, um ein optimales Verkehrsmanagement zu ermöglichen.

Hamburg

Die Stadt Hamburg wurde im Jahr 2021 erneut als Deutschlands smarteste Stadt ausgezeichnet. Dabei begleitet die Hansestadt zahlreiche Projekte – von der Baustellenkoordinierung bis hin zum autonomen Fahren. Der LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer) arbeitet als Dienstleister für Behörden und Ämter und verantwortet die Realisierung sowie den Erhalt baulicher Anlagen der technischen Infrastruktur.

Hamburg steht einer wachsenden Mobilitätsnachfrage gegenüber, während die Möglichkeiten zum Infrastrukturausbau begrenzt sind. Um die Verkehrseffizienz zu steigern und die vorhandenen Verkehrswege besser zu nutzen, verfolgt die Stadt Projekte zur Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme und stellt die Weichen für die Digitalisierung von Baustellen. Zukünftig werden georeferenzierende Warnleuchten verpflichtend in Bauausschreibungen aufgenommen – eine entsprechende Anpassung der Richtlinien für Straßenbauarbeiten wurde bereits vorgenommen.

Langfristig plant Hamburg, die Verkehrssicherung und -überwachung mithilfe intelligenter Systeme zu entlasten und eine Fernwartung von kritischen Verkehrsbereichen zu ermöglichen.

Im Projekt „GeoNetBake“ hat die Stadt Hamburg die Entwicklung einer georeferenzierbaren, sensorgestützten Warnleuchte initiiert. Ziel ist es, Echtzeitinformationen wie die konkrete Lage, Fahrtrichtung und Ausdehnung von Straßenbaustellen automatisiert zu erfassen.

Eine Vorstellung des Projekts finden Sie im folgenden Video:

Optimierter Verkehrsfluss in Mainz

Die Mainzer Stadtwerke AG und die Wirtschaftsbetriebe Mainz erfassen die Position ihrer Kanalspülwagen und übertragen diese Daten an Navigationssysteme, um den Verkehrsfluss in der Stadt gezielt zu verbessern.

Eine Vorstellung des Projekts finden Sie im folgenden Video:

Gemeinsam weiterdenken

Lassen Sie uns über mögliche Projekte sprechen — wir freuen uns auf den Austausch.

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